Frauen Union Nordbaden

Bezirksvorstand

Weltfrauentag

 

 

Vom Wetter her gesehen war es eine stürmische Angelegenheit. Aber die Aktion hat Anklang gefunden. Mit einem kleinen Themenblatt bewaffnet, erfreuten am Internationalen Frauentag Gabi Schindler, Mitglied der Frauenunion und Irene Becker, Kandidatin der CDU für den Gemeinderat des Ortsverbandes Neuhausen, Frauen im Ortsgebiet Neuhausen mit hausgemachtem Gebäck. Die angesprochen Frauen zeigten sich interessiert für mehr Frauen in der Politik und bekräftigten größtenteils, dass Wählen für sie eine Selbstverständlichkeit sei.

 

Politik trifft Praxis – Faktencheck Pflege

 

Der Einladung von FU und RACDJ folgten an einem Freitagabend ca. 65 Personen aus einem großen Kreis von Fachkräften aus dem Bereich Pflege. Pflegekräfte aus ambulanten Pflegediensten sowie Pflegedienstdirektoren folgten der Einladung zum Thema „Gestaltungsauftrag der Kommunen in der Pflege“ in die Arcusklinik. Zu spannend war der Personenkreis der Diskutanten und die angekündigten Inhalte, um sich dies entgehen zu lassen. Alexandra Tatjana Baur und Philippe A. Singer fühlten ihren Podiumsteilnehmern auf den Zahn. So wurde bei der Landtagsabgeordneten Sabine Hartmann Müller MdL mehrfach nachgehakt bei den Themen Landespflegestrukturgesetz und dessen Ausarbeitung. Sie bezog sich dabei insbesondere auf die Ziele des Gesetzes, nämlich der quartiersnahen, leistungsfähigen und wirtschaftlichen Pflege- und Unterstützungsstruktur, die die Entscheidungskompetenzen auf die Kommunen verlagern soll. Unterstützt wurde Hartmann Müller von Frank Fillbrunn, dem Sozialdezernenten der Stadt Pforzheim, der die Intension des Gesetzes als einen Schritt in die richtige Richtung sieht. Caritasdirektor Lemke prüft das Gesetz auf Praktikabilität und plädiert für durchlässigere Strukturen zwischen ambulanter und stationärer Pflege, die mit Herz und Hand wieder den Menschen zugewandt ist. Hier sieht Prof. Kai-Uwe Kühn, Chefarzt in der Klinik für Gerontopsychiatrie in Calw ein Grundproblem. Man könne ein Grundmisstrauen vermuten, das die Dokumentation ad absurdum führt. Unter großem Beifall brachte Bernhard Schneider, Hauptgeschäftsführer der evangelischen Heimstiftung seine Theorie von der Umkehr der Pflegeversicherung in die Diskussion ein. Er glaubt, eine Neuausrichtung der Pflegeversicherung, die für den Patienten gedeckelt ist, würde Pflege wieder bezahlbar und menschenwürdig machen. Alle Zuhörer folgten gespannt, was auf dem Podium diskutiert wurde und die Wortmeldungen aus dem Publikum waren zahlreich. Jeder Teilnehmer hatte etwas beizutragen. Selbst nach dem offiziellen Teil wurde weiter diskutiert. Und für die Moderatoren war klar, dass es eine Fortsetzung geben muss. Diesem Wunsch kann bereits jetzt stattgegeben werden. Am 08.04.2019 wird die FU und der RACDJ den Staatssekretär des Bundesgesundheitsministerium, Herrn Andreas Westerfellhaus in Pforzheim begrüßen.

 

 

Alles Tipptopp bei der FU Pforzheim Enzkreis

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Eine saubere Gruppe  - v.l.n.r. Sandra Baur, Silke Leicht, Ekaterina Hartung, Dr. Marianne Engeser, Andrea Wunsch,Oana Krichbaum, Angelika Wurster und Anke Weingardt sowie Nachwuchskräfte

Unter dem Motto Alles Tipptopp – Alleh Hopp räumte die Frauenunion am Faschingsdienstag beim traditionellen Umzug in Dillweißenstein so richtig auf! Inspiriert durch den Karnevals-Auftritt von Annegret Kramp-Karrenbauer  marschierte die Frauentruppe im Putzfrau Gretel-Kostüm mit dem Zug mit, unterstützt von fleißigen Nachwuchs-Reinigungskräften. Der Wettergott half beim Aufwasch mit und schüttete kräftig und ausdauernd Wasser von oben; statt Bonbons gab es bunte Putzschwämmchen für die jubelnde Faschingsmenge am Straßenrand. Die FU-Kandidatinnen für die Kommunalwahl im Mai hatten sich spontan zur Aktion entschlossen und kurzfristig mit großer Begeisterung realisiert.
 
Zum Aufräumen und Ausputzen findet sich auch in Pforzheim manches Thema. Über Belebung der Innenstadt, Sicherheit und Sauberkeit in der Fußgängerzone bis hin zur KiTa- und Bäderfrage spannt sich der Bogen der Fragen, zu dem die Kandidaten/innen der CDU-Liste kompetente Lösungansätze vorschlagen. Eingefahrene Ideen wegzukehren und frischen Wind einziehen zu lassen ist dabei ein besonderes Anliegen der FU  - bewaffnet mit tragfähigen Ideen statt dem sprichwörtlichen Besen.

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Die FU mit vollem Einsatz und schwerem Gerät beim bunten Faschingstreiben in Dillweißenstein



 

 

„Im Ruhestand sollst Du die Früchte Deiner Arbeit ernten“

FU-Vorstand verabschiedet langjährige Kreisgeschäftsführerin Heidi Wengenmayer

Einen besonderen Gast durften die Damen des Vorstandes der Frauen Union Enzkreis-Pforzheim in ihrer jüngsten Vorstandssitzung begrüßen. Vorsitzende Alexandra Baur hatte das bevorstehende Ausscheiden von Kreisgeschäftsführerin Heidi Wengenmayer zum Anlass genommen, sie aus dem Kreis der Damen zu verabschieden. Dabei hob sie die engagierte Arbeit von Heidi Wengenmayer für den CDU-Kreisverband Enzkreis-Pforzheim aber auch für die Frauen in der Union hervor. Heidi Wengenmayer habe sich ihrem Amt und ihrer Arbeit mit vollem Einsatz gewidmet und dabei viel bewegt. „Da ist es nur recht und billig, dass Du, liebe Heidi, im Ruhestand nun die Früchte Deiner Arbeit ernten darfst“, so Baur. Die Chancen hierfür stünden gut. Heidi Wengenmayer sei, so Baur, eine leidenschaftliche Gärtnerin. Während dieses Hobby aufgrund des Jobs in Pforzheim leider zu kurz gekommen sei, warte nun ein wunderbarer Garten in der alten und neuen Heimat von Heidi Wengenmayer, in Heidenheim. Für diesen Garten überreichten die Unions-Damen Heidi Wengenmayer eine schwarze Johannisbeere, die dort ihren Platz finden solle. „Schwarz natürlich in Anlehnung an die CDU“, erläuterte Baur, die ihr auch noch Samthandschuhe und Gartenschere überreichte, zur erfolgreichen Pflege des kleinen Strauches. Heidi Wengenmayer bedankte sich für das Geschenk, das einen Ehrenplatz neben den bereits vorhandenen roten Johannisbeeren erhalte. Sie gestand, dass sie Pforzheim und den Enzkreis und natürlich auch den CDU-Kreisverband mit einem weinenden und einem lachenden Auge verlasse. Sie habe in den zurückliegenden 13 Jahren  gerne hier gelebt und gearbeitet. Nun freue sie sich aber auch auf ein Stück mehr Freiheit und auf ganz viel Zeit mit ihrem Enkelkind. Die Frauen-Union Enzkreis-Pforzheim wünscht Heidi Wengenmayer viel Glück und Zufriedenheit im Ruhestand und viel Freude und Zeit mit ihrer Familie!