Frauen Union Nordbaden

Bezirksvorstand

Unsere Positionspapiere:

Die Positionspapiere werden von Arbeitsgruppen erstellt, auf den Delegiertentagen diskutiert und verabschiedet.

Teilzeitausbildung - Eigenständigkeit durch Qualifizierung

Die Frauen Union Nordbaden möchte mit diesem Positionspapier anläßlich des Bezirksdelegiertentages am 21. Juli 2017 auf die Möglichkeiten der Teilzeitausbildung (TZA), die insbesondere für junge Mütter und alleinerziehende Frauen und Männer interessant ist, aufmerksam machen und über Chancen, Potenziale und Rahmenbedingungen informieren und so dieses Berufsbildungsinstrument weiter in den Blick der Öffentlichkeit rücken.

Glaube ja - Fanatismus nein

Das Gefährdungspotenzial des Islamismus - Was ist das Besondere am Islam? - Was ist Islamismus? Und was macht ihn so gefährlich?

Integration

Gleichheit der Rechte, Anerkennung der Verschiedenheit, Bildung und Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund

Kinder gibt es anderswo

Vor dem Hintergrund eines in Deutschland immer weniger auf die Zukunft bezogenen Denkens und Handelns und der als Folge fehlender Geburten in ein bedrohliches Ungleichgewicht geratenen demographischen Entwicklung, fordern wir ein Umdenken in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Pflichtjahr für alle 

Moderner Frondienst oder wichtige Lebenserfahrung? - Auswirkung auf die Berufsbiographien - Aspekte des Völker-und Verfassungsrechts - Soziales Engagement und Sozialisation

Frauenwerte - Wert der Frau

Die Frau in Beruf und Ausbildung - Die Frau in der Familie - Die Frau in der Bundeswehr - Die Frau in der Politik  

Positionspapier:

Teilzeitausbildung

- Eigenständigkeit durch Qualifizierung -

Die Frauen-Union Nordbaden will mit ihrem Bezirksdelegiertentag am 21.Juli 2017 auf die Möglichkeiten der Teilzeitausbildung (TZA), die insbesondere für junge Mütter und alleinerziehende Frauen und Männer interessant ist, aufmerksam machen und über Chancen, Potenziale und Rahmenbedingungen informieren und so dieses Berufsbildungsinstrument weiter in den Blick der Öffentlichkeit rücken.

Etwa 85.000 junge Frauen und Männer haben Kinder unter 18 Jahren und noch keine Ausbildung. Die Entscheidung für Kinder darf nicht das „Aus“ für die berufliche Entwicklung bedeuten. Eine gute Ausbildung ist die wichtigste Voraussetzung für eine auskömmliche Arbeit und ein eigenständiges Leben. Die mangelnde Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist aber oft ein Hindernis, überhaupt eine Ausbildung zu beginnen.

Auszubildende in Familienverantwortung bringen eine Vielzahl an Kompetenzen sowie ein hohes Maß an Selbstständigkeit und Verantwortungsbewusstsein in die Ausbildung mit.

Die Teilzeitausbildung gewinnt in Zeiten des Fachkräftebedarfs insbesondere in Baden-Württemberg zunehmend an Bedeutung.  Sie bietet den Unternehmen ein attraktives und zukunftsfähiges Instrument zur Gewinnung von motivierten und engagierten Auszubildenden mit hoher Sozialkompetenz, andererseits stellt die Teilzeitausbildung eine wichtige Maßnahme zur verbesserten Vereinbarkeit von Beruf und Familie dar und eröffnet Arbeitnehmern eine neue berufliche Perspektive.

2011 wurde das Netzwerk Teilzeitausbildung Baden–Württemberg von der Landesarbeitsgesellschaft (LAG) Mädchenpolitik gegründet. Es setzt sich landesweit dafür ein, die TZA als regulären Weg zum qualifizierten Berufsabschluss bekannter zu machen. Mit der Förderung der TZA wollen die Akteure des Netzwerks der Familienverantwortung von Eltern gezielt Rechnung tragen und sie auf ihrem Weg einer beruflichen Qualifizierung und dadurch nachhaltigen Existenzsicherung unterstützen. Kompetente Ansprechpartner sind insbesondere die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt bei der Agentur für Arbeit.

Mit dem Programm „Teilzeitausbildung der LAG Mädchenpolitik“ ist Baden-Württemberg führend. Aktuell erhält das Netzwerk Teilzeitausbildung eine Projektförderung aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg.